Vita

P. Glorius wurde am 3.1.1935 in Berlin geboren.

Von 1945 bis 1953 ging er zur Schule auf das Canisiuskolleg der Jesuiten in Berlin.

Seit 1948 gehörte er der Jugendgruppe – Bund Neudeutschland – an.

1953 trat er in das Noviziat der Jesuiten auf dem Jakobsberg bei Bingen unter P. Pies und später P. Soballa ein.

1955 bis 1956 verbrachte er sein Juniorat in Feldkirch/Tisis und studierte danach bis 1959 Philosophie in Pullach.

1959 bis 1961 half er in der Jugendarbeit in Berlin, Ignatiuhaus.

Von 1961 bis 1965 studierte er Theologie in Innsbruck und wurde dort 1964 auch zum Priester geweiht.

Von 1965 bis 1966 verbrachte er in Berlin-Kladow sein Tertiat unter P. Bernhard Hapig und war zu der Zeit auch Sozius des Novizenmeisters in Berlin, am Peter-Faber-Kolleg.

24 Jahre, von 1966 bis 1990, wirkte er als Lehrer für Sport und als Religionslehrer am Canisius-Kolleg (wo er bereits als Schüler Initiator des Kollegsbriefes war).

Von 1971 bis 1979 war er bei vollem Schuldienst im CK Präses der Kolpingsfamilie und auch im Bauorden tätig.

Von 1990 bis 2004 war er Krankenhausseelsorger im St. Gertraudenkrankenhaus in Berlin, ab 1995 auch Dozent für Ethik und Religion in der Krankenpflegeschule Berlin.

Von 2004 bis 31. Dezember 2012 wirkte er als Hausgeistlicher im Frauenbundhaus Berlin.

Am 8. Januar 2013 zog er in das Seniorenheim Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow, wo er sich im Rollstuhl sitzend unter den Mitbrüdern noch bis vor seinem Tod am 28. November in lebhaften Gesprächen einbrachte. Wenn er auch am Altar nicht mehr zelebrieren konnte, so war er doch gern bereit, auchvom Rollstuhl aus eine Sonntagspredigt zu halten. Viele kamen auch, ihn zubesuchen und er führte weiter eine zahlreiche Korrespondenz und viele Telefonate. Zu seinem 50-jährigen Priesterjubliäum im Juli zitierte P. Glorius den

Spruch von Dom Helder Camara:

Sage ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.“

Seine letzte Ruhe fand er auf dem Hedwigsfriedhof in Berlin-Reinickendorf.

RiP

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